Was mit einer Schlosserlehre begann und im Jahr 1876 zur Gründung unseres Unternehmens führte, hat sich in 150 Jahren zu einem gut etablierten Mittelstandsunternehmen und einem der weltweit führenden Anbieter von Produkten für den  Explosionsschutz entwickelt.
 
Die Begeisterung für Technik, Fleiß, Ausdauer und Zuverlässigkeit – Werte, die unser Gründer Rafael Stahl lebte und an seine Nachkommen weitergab – waren stets der Antrieb, immer wieder modernste Produkte zu entwickeln.
 
Diese Reise führte von Rundwirkmaschinen über den Aufzugbau und die Fördertechnik bis hin zu unserer heutigen Kernkompetenz: dem Explosionsschutz. 
 

1876 – 1907

Gründung und frühe Entwicklung

R. STAHL beginnt als mechanische Werkstatt und baut das Geschäft zunächst mit Haushaltsgeräten, Textilmaschinen und ersten Maschinenexporten auf.

1880 GROESTE RUNDWIRKMACHINE DER WELT

  • 1876 Rafael Stahl und Gustav Weineck gründen in Stuttgart die Firma „Stahl und Weineck“.
  • 1880 – 1886 Rafael Stahl und Wilhelm Stücklen etablieren eine Rundwirkmaschinenfabrik und errichten ein eigenes Fabrikgebäude in Stuttgart-Feuerbach.
  • 1893 – 1898 Mit Handaufzug, elektrischem Aufzug und elektrischem Lauf- bzw. Brückenkran beginnt die Fördertechnik.
  • 1899 – 1907 Nach dem Tod Rafael Stahls führen Katharina Stahl sowie die Söhne Karl und Rafael das Familienunternehmen weiter.

1908 – 1950

Fördertechnik und Weltkriege

Das Unternehmen entwickelt sich vom Handwerksbetrieb zum Industrieunternehmen, baut die Fördertechnik aus und bewältigt Weltkrieg, Wirtschaftskrise und Wiederaufbau.  1919 SCHLANGENZUG4

  • 1908 Der Paternoster wird in das Programm aufgenommen; Nachfrage und Export steigen.
  • 1914 – 1919 Der Erste Weltkrieg unterbricht die Entwicklung; nach Kriegsende folgt der Neustart mit einem patentierten Elektro-Flaschenzug.
  • 1926 R. STAHL entwickelt explosionsgeschützte elektrische Befehls- und Steuergeräte.
  • 1929 – 1932 Die Weltwirtschaftskrise führt erstmals zu Entlassungen; danach erholt sich die Auftragslage.
  • 1930er – 1950 Nach Krieg und Zerstörung beginnt der Wiederaufbau und die dritte Generation baut das Unternehmen weiter aus.

1950 – 1970

Explosionsschutz und Aufzugsbau

Nach dem Krieg werden Produkte überarbeitet und neu entwickelt. Der Explosionsschutz wächst zu einem eigenständigen Bereich, während der Aufzugsbau 1970 endet. 

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  • 1950 Alle Produkte werden überarbeitet oder neu entwickelt; R. STAHL wird bei Aufzügen, Zügen und im Explosionsschutz führend.
  • 1954 Der Bereich EX-Schaltgeräte und EX-Schaltanlagen wird eigenständig geführt.
  • 1956 R. STAHL baut den schnellsten Aufzug der Welt für den Messeturm Hannover.
  • 1962 Kunststoffkapselungen werden als Innovation im Explosionsschutz eingeführt.
  • 1965 – 1970 Die Fusion mit Zaiser führt später zum Verkauf des Aufzugsbaus an Rheinstahl.

1975 – 1997

Internationalisierung und Börsengang

R. STAHL baut die internationale Präsenz aus, entwickelt wichtige Ex-Technologien und schafft mit Kapitalgesellschaft und Börsengang die Grundlage für weiteres Wachstum. 

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  • 1975 Neue Lumineszenzdioden kommen bei explosionsgeschützten Leuchtmeldern zum Einsatz.
  • 1976 R. STAHL feiert das 100-jährige Bestehen.
  • 1979 – 1985 Internationale Standorte entstehen; bis 1985 gibt es 20 ausländische Gesellschaften.
  • 1983 Das explosionsgeschützte Steckvorrichtungssystem CES erobert den Markt.
  • 1987 ICS MUX wird als Vorläufer moderner Remote-I/O-Systeme vorgestellt.
  • 1989 – 1997 EXLUX, Weimar, Normenharmonisierung, Aktiengesellschaft und Börsengang prägen die Entwicklung.

1998 – 2005

ELECTROMACH und strategische Neuausrichtung

Mit ELECTROMACH, neuen Standorten und dem Remote-I/O-System IS1 stärkt R. STAHL seine Position, bevor sich das Unternehmen vollständig auf den Explosionsschutz konzentriert. 

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  • 1998 Mit ELECTROMACH wird R. STAHL europäischer Marktführer im Explosionsschutz und steigt in Bedien- und Beobachtungssysteme ein.
  • 2000 – 2001 In Waldenburg entsteht ein neues Werk; IS1 und HMI-Lösungen werden ausgebaut.
  • 2001 – 2003 Ein Restrukturierungsprogramm führt zurück in die Gewinnzone und verändert die Fördertechnik-Strategie.
  • 2005 Der Bereich Fördertechnik wird verkauft; R. STAHL konzentriert sich auf den margenstärkeren Explosionsschutz.

2006 – 2016

Technologie und globales Wachstum

Neue Marktsegmente, Systemlösungen, Ethernet, Forschung und Entwicklung treiben R. STAHL vom Spezialisten zum globalen Technologieanbieter. 

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  • 2006 TRANBERG eröffnet den Zugang zum wachsenden Schiffbaumarkt.
  • 2007 Die Hängeleuchte 6470 ergänzt das Portfolio.
  • 2009 Ethernet-Remote-I/O und Diversifizierung stärken die Geschäftsentwicklung.
  • 2010 – 2012 Clifford & Snell, Camera Systems und IS1+ erweitern Marktposition und Technologie.
  • 2013 – 2016 Technologie, Standortausbau, LED, Wireless und EX 4.0 werden ausgebaut.

2018 – 2023

Digitalisierung und neue Produktplattformen

Digitale Produktdaten, Lichtsteuerung, neue Geräteplattformen und digitale Vertriebswege erweitern das Lösungsangebot. 

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  • 2018 EXpressure-Schaltschränke erweitern das Produktportfolio.
  • 2019 DALI ermöglicht digitale Lichtsteuerung und Überwachung im Ex-Bereich.
  • 2021 Das digitale Typenschild und „R. STAHL 2020“ treiben Produktdaten und Konzernprozesse voran.
  • 2022 ORCA und die Partnerschaft für explosionsgeschützte Mobilgeräte erweitern das Angebot.
  • 2023 YODALEX, Webshop, Produktkonfiguratoren und neue Gehäusegrößen stärken Digitalisierung und Wachstum.

2024-2026

Jubiläum und Zukunft

Standortinvestitionen, Digital Twin, TWINPORTAL und NEXUS verbinden Internationalisierung, Digitalisierung und die Zukunft des Explosionsschutzes. 

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  • 2024 Bauprojekte in Weimar und Chennai sowie die Digital Twin Plattform stärken Standorte und digitale Produktdaten.
  • 2025 ExSys Cool, TWINPORTAL und Digitalisierung auf drei Ebenen prägen die Entwicklung.
  • 2025 Wegen geopolitischer Krisen werden Kapazitäten angepasst.
  • 2026 Das 150-jährige Jubiläum und das Zukunftsentwicklungsprogramm NEXUS markieren den nächsten Abschnitt.

Auf die nächsten 150 Jahre!